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Freiberufler und Insolvenz

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Je nach Branche des Freiberuflers kann auch ein Berufsverbot wegen ungeordneter Vermögensverhältnisse drohen. Steuerberater, Rechtsanwälte oder Wirtschaftsprüfer sind hier betroffen.

Sollte so ein Berufsverbot über Ihre Kammer drohen, bleibt einem nichts außer dem Gespräch mit seiner Kammer. Doch nicht immer gelingt es, die Kammer davon zu überzeugen, dass der Geschäftsbetrieb fortgeführt wird.

Der Insolvenzverwalter hat nicht das Recht, ein direktes Verbot gegen den Betrieb oder gar gegen die berufliche Selbstständigkeit des Freiberuflers auszusprechen. Dennoch verfügt der Verwalter genügend indirekte Möglichkeiten, den Geschäftsbetrieb zu schließen.
Ein Irrglaube ist der Insolvenzverwalter müsse, dem insolventen Freiberufler die zur Ausübung seines Berufs erforderlichen Gerätschaften belassen.

Einen „Pfändungsschutz“ gibt es im Insolvenzverfahren nicht. Der Verwalter kann sogar den Geschäftsbetrieb komplett leer räumen und alle Verträge kündigen. Das heißt, sollte der Freiberufler Insolvenz anmelden müssen, muss er erst recht kämpfen und den Kopf dabei nicht verlieren.

Vielmehr muss er den Gläubigern und dem Verwalter gegenüber eine gute Verhandlungsstatik bieten, um die Fortführung des Geschäftsbetriebs und einen Insolvenzplan oder eine Freigab aus der Masse zu erzielen.

Rechtzeitiges handeln verursacht manches mal die komplette Auflösung des Betriebes.

Ihre Schuldnerberatung Vitovec

 

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Publiziert durch:
Logo Schuldnerberatung Vitovec | 19. Januar 2017