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Freigabe der Insolvenzmasse durch den Verwalter

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Sollte der Insolvenzverwalter Ihnen Ihre Tätigkeit aus der Insolvenzmasse frei geben § 35 Abs. 2 InsO, sind Sie wieder auf sich allein gestellt. Aber keine Angst, stellen Sie in diesem Fall Ihre Insolvenzgläubiger durch Zahlungen an den Verwalter so gut, als wären Sie ein angemessenes Arbeitsverhältnis eingegangen.

Was kann man nun unter ein „angemessenes Arbeitsverhältnis“ verstehen? Nehmen wir einmal an Sie sind selbstständig als Maurer, dann müssten Sie sich das Einkommen eines angestellten Maurers anrechnen lassen. Ist das Unternehmen in einem Tarifvertrag eingebunden, ist es einfach den durchschnittlichen Verdienst auszurechnen. Dieser Abführungsbetrag nach § 35 Abs. 2 Satz 2, §295 Abs. 2 InsO ist an den Insolvenzverwalter regelmäßig abzuführen. Zumindest sind jährliche Zahlungen geboten.

Versuchen Sie dennoch den abzuführenden Betrag noch etwas zu drücken, denn aufgrund der nicht so eindeutigen Arbeitsmarktsituation können Sie Ihrem Verwalter deutlich machen, dass die Einkommensstruktur in Ihrer Branche gesunken ist. Denn eine Abführungspflicht nach Freigabe besteht nur, wenn der Selbstständige aus dieser Unternehmung einen Gewinn erwirtschaftet hat.

Hierzu muss man den Insolvenzverwalter alle Auskünfte zuführen, die zur Ermittlung eines möglichen fiktiven Einkommens nötig sind.

Ihre Schuldnerberatung Vitovec

 

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Publiziert durch:
Logo Schuldnerberatung Vitovec | 30. Januar 2017