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Insolvenzantragspflicht und Insolvenzverschleppung

05. Februar 2017


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Eine gute Schuldnerberatung die sich in kaufmännischer- und wirtschaftlicher Hinsicht bestens auf Unternehmen versteht, steht dem Gewerbetreibenden und dem Freiberufler(natürliche Personen) mit Rat und Tat zur Seite. Für eine Unternehmenssanierung oder Unternehmenssicherung kommt es natürlich auf viele Faktoren an. Dennoch kommt von Seiten der Unternehmer öfters die Frage der Insolvenz auf. Offenbar wissen es noch nicht alle Selbstständige.
So gilt eine Insolvenzantragspflicht wegen Zahlungsunfähigkeit § 17 InsO nur für:

1. Kapitalgesellschaften nach deutschem Rechts, GmbH, AG, KGaA
2. Personengesellschaften ohne eine natürliche Person als

persönlich haftenden Gesellschafter, z.B. GmbH & Co. KG
Auch für Genossenschaften und eingetragene Vereine kann eine Insolvenzantragspflicht bestehen. Man sollte auch eine Antragspflicht in diesen Fällen sehr ernst nehmen. Eine Frist von drei Wochen ab Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit ist zu beachten. In diesem Fall ist eine Insolvenzrechtliche Fachberatung in enger Zusammenarbeit mit einer Steuerkanzlei nur jeden Geschäftsführer oder Vorstand anzuraten. Bei Nichtbeachtung können sowohl Zivil- als auch strafrechtliche Haftungsfolgen entstehen, die bis zu einer Durchgriffshaftung in das private Vermögen reichen. Eine rechtliche Grundlage hierfür ist in § 13Abs. 2 GmbHG zu finden.
Die Haftung bei der Durchgriffshaftung erfolgt:

• persönlich,
• unbeschränkt,
• gesamtschuldnerisch

mit ihrem gesamten Vermögen.
Eine Antragpflicht zur Insolvenz bei Freiberuflern, Einzelunternehmern und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als persönlich haftenden Gesellschafter besteht nicht. Dennoch ist auch hier anzuraten, bevor Sie einen Insolvenzantrag stellen sich eingehende Information und Beratung einholen.

Ihre Schuldnerberatung Vitovec

 

Publiziert durch:
Schuldnerberatung Vitovec
Quelle: http://www.schuldnerberatung-vitovec.de/
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