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Selbstständigkeit und Pflichtbeiträge

06. Februar 2017


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Die Selbstständigkeit führt immer mehr Bundesbürger in die Schuldenfalle. Menschen mit niedrigem Einkommen können sich bekanntlich auch Pflichtbeiträge- und Abgaben nicht immer leisten. „Wenn ich hier von Selbstständigkeit schreibe, denke ich an die vielen Einzelunternehmungen“! Viele der Unternehmer arbeiten heute schon an der Grenze zur Selbstausbeutung und ein großer Teil lebt in der Nähe der Armutsrisikogrenze. Gute Aussichten in Deutschland.

Da die Berechnungsgrundlage für Pflichtkassenbeiträge oder für diverse Vorauszahlungen des Finanzamtes aus den zurückliegenden Umsätzen herangezogen werden, kann es durchaus vorkommen, dass dies für den Unternehmer zu finanziellen Belastungen führen kann. Sollte also das aktuelle, laufende Jahr ein umsatzschwächeres Jahr sein, als das vorherige oder das Jahr zuvor, könnte der Unternehmer jetzt ein Problem bekommen. Kassenbeiträge und Vorauszahlungen werden nämlich an dem zurückliegenden Jahr bemessen und so kann es kommen, dass der Unternehmer in dem umsatzschwachen Jahr höhere Belastungen stemmen muss. Viele Unternehmer haben leider keine Rücklagen bilden können, da die Einnahmen größtenteils in den Lebensunterhalt flossen. Glücklich, wenn dann ein beauftragter Steuerberater einem noch zur Seite steht und auch richtig funktioniert.

Ist die Überbelastung dann beim Unternehmer erreicht, werden zusätzlich noch Säumniszuschläge von 1% per Monat fällig. Bei Nichtzahlung der Pflegeversicherung, kann noch ein empfindliches Bußgeld als „Ordnungswidrigkeit“ obendrauf kommen. Auch bei nicht Abführung der Vorauszahlungen an das Finanzamt kommt es dicke: Vollstreckungsmaßnahmen, Drittpfändungen, Kontopfändung und ein Gewerbeverbot kann mitunter der Untergang des Unternehmers sein. Aus dem Debakel kommt man nur sehr schwierig bis gar nicht mehr heraus. Selbstständige tragen halt die gesamte Haftung Ihres Tuns und werden durch nicht nachvollziehbare Reformen und weitere Gesetze nicht geschont.

Wenn ein Baustein nicht mehr funktioniert gibt es keine Einigung, keine Schonung, sondern die volle Härte des Gesetzes. Daher ist es bei einer anstehenden Neugründung oder bei einem laufenden Betrieb wichtig, rechtzeitig zu handeln.

Ihre Schuldnerberatung Vitovec

 

Publiziert durch:
Schuldnerberatung Vitovec
Quelle: http://www.schuldnerberatung-vitovec.de/
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